Die Minenstreitkräfte der Deutschen Marine

Die seetüchtigen Minenjagdboote spüren mit ihrem Sonar Minen auf dem Meeresgrund auf. Diese können dann durch ferngesteuerte Unterwasserdrohnen oder auch Minentaucher beseitigt werden. Hohlstablenkboote bekämpfen Minen mit Hilfe ihrer "Seehunde". Das sind ferngelenkte Überwasserdrohnen, die typische Schiffsgeräusche und Schiffsmagnetfelder simulieren und über das Minenfeld fahren. Werden Minen zur Detonation gebracht, geschieht dies ohne Risiko für das eigentliche Boot und die Besatzung. Aufgrund der robusten Bauweise des "Seehundes" bleibt dieser unbeschadet. Heimathafen der 54 Meter langen Boote ist der Marinestützpunkt Kiel. Hier ist das 3. und 5. Minensuchgeschwader stationiert.

Minenjagdboot FULDA in See
Das Minenjagdboot FULDA pflügt durch die Ostsee. Der Bug taucht dabei
tief in die Wellen ein. Foto: Bundeswehr / PIZ Marine.

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