Tagesschau
Belgien: Zwei Vermittler sollen neue belgische Regierung bilden
Belgiens König hat zwei ranghohe Vermittler auserkoren, um dem Land aus der Staatskrise zu helfen. Der Präsident der Abgeordnetenkammer, Flahaut, und Senatspräsident Pieters sollen die Regierungsbildung vorantreiben. Der Chef der frankophonen Sozialisten, Di Rupo, war zuvor an dieser Aufgabe gescheitert.
Gipfel im Kanzleramt soll Atomstreit beenden
Seit Monaten streitet die schwarz-gelbe Koalition über die Verlängerung der AKW-Laufzeiten - heute soll eine Entscheidung fallen. Dazu hat Kanzlerin Merkel die zuständigen Minister Röttgen und Brüderle sowie die Fraktionschefs der Koalition ins Kanzleramt geladen.
Israel bombardiert Ziele im Gazastreifen
Zwei Tage nach dem Beginn neuer Friedensgespräche hat die israelische Luftwaffe drei Angriffe auf Ziele im Gazastreifen geflogen. Sie reagierte damit auf einen Raketenangriff sowie Anschläge auf jüdische Siedler. Bei den Angriffen kam ein Palästinenser ums Leben, drei wurden verletzt.
Weltspiegel: Juárez - Am Ort absoluter Rechtslosigkeit
In der mexikanischen Grenzstadt Juárez ist der Respekt vor dem Leben verschwunden: Im Krieg zwischen Drogenbanden, korrupten Polizisten und Soldaten starben in nur einem Jahr 2600 Menschen. Auftragsmörder arbeiten gleichzeitig für Banden und die Polizei - Massaker gibt es auf Bestellung.
Videoblog: Die Computer-Kinder von Agbogbloshie
In Agbogbloshie, einem Vorort von Ghanas Hauptstadt Accra, landet Elektroschrott aus aller Welt. Nach der Schule holen sich Kinder Monitore, um Edelmetalle herauszulösen. Umhüllt von giftigem Rauch trennen sie Kupfer und Plastik. So ruinieren sie ihre Gesundheit und die Umwelt.
Boxen: Felix Sturm bleibt WBA-Weltmeister im Mittelgewicht
Felix Sturm bleibt Box-Weltmeister: Der 31-jährige WBA-Superchampion im Mittelgewicht besiegte in Köln Giovanni Lorenzo aus der Dominikanischen Republik nach Punkten. Für Sturm war es der erste Kampf nach einer 14-monatigen Pause. Auf seinem Konto stehen nun 34 Siege in 37 Profi-Kämpfen.
Kundus-Opfer reicht erste Klage ein
Ein Jahr nach dem Luftangriff von Kundus hat ein Opfer erstmals Klage gegen die Bundesregierung eingereicht. Anwälten zufolge handelt es sich um den Fahrer eines der Tanklaster, die auf Anordnung der Bundeswehr bombardiert worden waren. Er fordert Schmerzensgeld und medizinische Versorgung.
Hamburger Schanzenfest endet erneut mit Ausschreitungen
Das zunächst friedliche Straßenfest im Hamburger Schanzenviertel ist wieder einmal von Randalierern beendet worden. Am späten Abend wurden Feuer entzündet und Polizisten mit Brandsätzen, Steinen und Flaschen beworfen. Die Beamten gingen mit Wasserwerfern gegen rund 350 Krawallmacher vor.
Afghanistan: Friedensrat soll mit Taliban verhandeln
Afghanistans Präsident Karsai will mit Hilfe eines Friedensrates die Gespräche mit den radikalislamischen Taliban in Gang bringen. Dem Gremium sollen unter anderem einflussreiche Stammesführer angehören. Derweil wurden bei Anschlägen in Kundus und Kandahar insgesamt zehn Menschen getötet.
Letztes offizielles Gedenken an Opfer der Loveparade
Sechs Wochen nach der Katastrophe bei der Loveparade ist in Duisburg noch einmal der 21 Opfer gedacht worden. Mehrere hundert Menschen versammelten sich am Unglückstunnel. Dort ging die offiziell erklärte Trauerzeit zu Ende. Heute soll die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Sachsenhausen: Gedenkfeier für Opfer des sowjetischen Speziallagers
In der Gedenkstätte Sachsenhausen ist an die Einrichtung des sowjetischen "Speziallagers Nummer 7" vor 65 Jahren erinnert worden. Bis 1950 waren auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers rund 60.000 Menschen inhaftiert, in erster Linie Nazi-Funktionäre. Fast 12.000 starben an Hunger und Krankheiten.
Proteste gegen Roma-Ausweisungen in Frankreich
Zehntausende Menschen haben in Frankreich gegen den Umgang der Regierung mit den Roma protestiert. Bei Demonstrationen im ganzen Land forderten sie, die rigide Abschiebepraxis gegen die Roma zu beenden. Aufgerufen zum Protest hatten 50 Organisationen.
"Ruhrlights: Twilight Zone": Lichtkunstfestival startet mit "Schieflage"
Orte entlang der Ruhr zu interpretieren und anders wahrnehmbar zu machen - dies ist das erklärte Ziel des Lichtkunstfestivals "Ruhrlights: Twilight Zone". Auftakt sollte die Installation "Kubik" der Künstlergruppe Modulorbeat aus Münster bilden, die aber aus technischen Gründen verschoben werden musste.
Schlusslicht: Motorgebrumme aus der Konserve
Schöne heile Autowelt: Schnurrende Elektrowagen gleiten durch die Straßen, Qualm und Lärm sind passé. Doch noch bevor dieser Traum flächendeckend wahr wird, zieht Japans Regierung schon mal die Notbremse. Denn ihrer Meinung nach muss, was sich Auto nennt, gefälligst auch so klingen.
Elektrofahrräder erobern China
In Chinas Städten sind sie angesagt: lautlose, abgasfreie Elektrofahrräder. Dass diese Zweiräder dominieren, liegt am Verbot von Mopeds und Motorrädern. Umwelfreundlich sind die E-Bikes auch nur auf den ersten Blick. Denn Elektroenergie wird vor allem mit Kohle gewonnen.
Dortmund: Tausende protestieren friedlich gegen Rechtsextremisten
Mehrere tausend Menschen haben in Dortmund friedlich gegen eine Kundgebung von Rechtsextremisten demonstriert. Auseinandersetzungen gab es zwischen der Polizei und rund 500 Neonazis sowie einzelnen linken Demonstranten. Zu den Protesten gegen Rechts hatte auch die Stadt aufgerufen.
Bundesbank wirft Sarrazin Pflichtverstöße vor
Die Bundesbankspitze wirft Sarrazin gravierende Verstöße seiner Pflichten vor. Das notwendige Vertrauensverhältnis sei nicht mehr gegeben. Über eine Abberufung entscheiden muss letztlich Bundespräsident Wulff, der den Fall prüfen lässt. Sarrazin selbst warnte Wulff vor einem "Schauprozess".
Neuseeland: Schwere Verwüstungen nach Erdbeben
Im neuseeländischen Christchurch zeigt sich heute das ganze Ausmaß des schweren Erdbebens: zerstörte Gebäude, Straßen und Schienen, kein Wasser oder Strom. 145 Kilometer entfernt starben neun Menschen bei einem Flugzeugabsturz, darunter ein deutscher Tourist.
Regierungsverhandlungen in den Niederlanden geplatzt
Auch drei Monate nach der Parlamentswahl ist in den Niederlanden keine neue Regierung in Sicht. Nach mehreren Sondierungen ist auch die Bildung einer Minderheitsregierung geplatzt. Der rechtskonservative Wahlsieger Rutte will nun nach neuen Koalitionspartnern suchen.
Feuer auf US-Ölplattform sorgt für neue Sicherheitsdebatte
Der neue Zwischenfall auf einer Ölplattform im Golf von Mexiko hat in den USA die Debatte über die Risiken der Ölförderung wieder angeheizt. Während die einen schärfere Sicherheitsstandards und Bohrstopps fordern, sehen die anderen Tausende Arbeitsplätze in Gefahr.




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