Archive - Nov 2006

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Börse am Abend: Angst vor Einbruch in den USA

Der deutsche Aktienmarkt kommt nicht in Gang. Nach einem guten Start gab der Leitindex Dax am Donnerstagnachmittag seine Gewinne wieder ab und notierte kurz vor Handelsschluss bei 6337 Punkten - ein Minus von 0,4 Prozent. Weiter lesen...

Frankfurt gegen Newcastle unter Druck

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt ist vor dem 4. Spieltag in der Gruppe H gefordert. Nur bei einem Sieg gibt es noch realistische Chancen auf die nächste Runde. (30.11.2006, 14:39 Uhr)

Frankfurt/Main - Vor dem Spiel gegen Newcastle (20.45 Uhr, live im ZDF) liegt die Eintracht bei allerdings erst zwei absolvierten Spielen mit nur einem Punkt gemeinsam mit Celta Vigo auf dem vierten Platz. Weiter lesen...

Arbeitslosenzahl überraschend unter vier Millionen

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Nürnberg (Reuters) - Erstmals seit vier Jahren ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland wieder unter vier Millionen gefallen.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) zählte im November 3,995 Millionen Menschen ohne Arbeit. Das waren 89.000 weniger als im Oktober und 536.000 weniger als im Vorjahr, wie die BA am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Vertreter von SPD und Union werteten den für November ungewöhnlichen Rückgang als Erfolg einer gelungenen Politik. Die Gewerkschaften warnten davor, angesichts der hohen Zahl von Langzeitarbeitslosen nun die Hände in den Schoß zu legen. Die FDP und Wirtschaftsverbände nutzen die Gelegenheit, erneut Strukturreformen zu fordern. Weiter lesen...

Für den Vatikan beginnt die Reise erst jetzt

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Das überraschte Lob in der türkischen Presse und die versöhnlichen Worte beim Zusammentreffen mit dem Patriarchen Bartholomäus I. zeigen, wie zielstrebig Benedikt XVI. das Hauptziel seiner Visite verfolgt: Die Annäherung an die orthodoxe Kirche. Weiter lesen...

Gesetz gegen Stalking verabschiedet

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30. November 2006
Der Bundestag will den Schutz der Bürger vor unliebsamen Verfolgungen verbessern. Mit den Stimmen von Union und SPD und gegen das Votum der Opposition verabschiedete das Parlament am Donnerstag in Berlin einen Gesetzentwurf der großen Koalition zur Bekämpfung des so genannten Stalkings. Demnach sollen Stalker, die anderen Menschen nachstellen, auflauern oder diese etwa durch Telefonate belästigen, mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden können. Weiter lesen...

Pflichtbeitrag für Rentner rechtsgültig

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Die rund 20 Millionen Rentner in Deutschland müssen ihren Beitrag zur Pflegeversicherung in voller Höhe selbst tragen.

Mit dieser Entscheidung hat das Bundessozialgericht (BSG) vier Klagen von Rentnern zurückgewiesen, die sich gegen eine seit April 2004 geltende Neuregelung zur Wehr gesetzt hatten. Seither müssen Rentner 1,7 Prozent ihrer Altersbezüge als Beitrag an die Pflegeversicherung zahlen. Mehr lesen...

Mannesmann-Prozess endet ohne Urteil

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Gegen eine Zahlung von insgesamt 5,8 Millionen Euro wird das neu aufgerollte Verfahren gegen die Beteiligten des Mannesmann-Verkaufs an Vodafone eingestellt, die Angeklagten dürfen gehen und gelten als nicht vorbestraft. Der vorsitzende Richter am Düsseldorfer Landgericht verkündete am heutigen Mittwochmorgen die Einstellung, nachdem sich Staatsanwaltschaft und Angeklagte Ende vergangener Woche überraschend auf die Einigung verständigt hatten. Weiter lesen...

EU will Verhandlungen mit Türkei teilweise aussetzen

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Brüssel (Reuters) - Wegen des Scheiterns einer Lösung im Handelsstreit um Zypern will die EU-Kommission die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei teilweise einfrieren.

In einer überraschend vorgezogenen Entscheidung forderte die Kommission die EU-Staaten am Mittwoch auf, über acht der insgesamt 35 Verhandlungsbereiche vorerst nicht zu sprechen. "Die Kommission will der Türkei deutlich machen, dass die ihre Verpflichtungen einhalten muss", sagte ein hochrangiger Kommissionsvertreter.

Die EU-Außenminister sollen über die Empfehlung am 11. Dezember und damit nur wenige Tage vor dem nächsten EU-Gipfel beraten. Am Montag war der letzte Anlauf der finnischen EU-Präsidentschaft gescheitert, eine Einigung zwischen der Türkei und EU-Mitglied Zypern über ein Ende der Handelsblockade zu erreichen. Mehr lesen...

Krisen-Reaktionstruppe der NATO ist einsatzbereit

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Generalsekretär: Bündnis auch für Länder des Balkans offen

Auf dem NATO-Gipfel in Riga hat Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer mitgeteilt, das Bündnis bleibe für neue Mitglieder offen. Dem Vernehmen nach wollen die Staats- und Regierungschefs der Allianz vor allem den Ländern des Balkans ein Signal senden, dass ein Beitritt möglich sei. De Hoop Scheffer unterstrich außerdem, die neue schnelle Eingreiftruppe der NATO sei voll einsatzfähig. Die Einheit mit einer Sollstärke von 25.000 Mann soll innerhalb von fünf Tagen an jedem Ort der Erde für mindestens 30 Tage zum Einsatz kommen können. Mehr lesen...

Warnung vor Betrug beim Auto-Verkauf / Bezahlung mit ungedeckten Schecks

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Das Bundeskriminalamt registriert zunehmend Fälle, in denen hochwertige Kraftfahrzeuge mit nicht gedeckten Schecks "bezahlt" werden.

Die Vorgehensweise: Angebliche Mitarbeiter niederländischer Firmen bzw. Personen, die sich mit englischen Personalien ausgeben, kontaktieren per Telefon, Fax oder Internet deutsche Autohändler und Privatpersonen, die Fahrzeuge im Internet und in Fachzeitschriften anbieten und unterbreiten diesen ein Kaufangebot.

Nach Abgabe einer verbindlichen Bestellung wird zur Bezahlung des Kaufpreises ein Scheck aus einem englischsprachigen Land - beispielsweise Großbritannien, Irland, Kanada und USA - übersandt. Die Schecks weisen einen Betrag aus, der teilweise deutlich über dem vereinbarten Kaufpreis liegt. Der überzeichnete Betrag soll dem Abholer des Wagens mitgegeben werden bzw. über die Western Union Bank transferiert werden.

Da der Scheck in der Regel einer ersten Überprüfung standhält, wird er dem Verkäufer zunächst von seiner Bank gutgeschrieben. Erst später, nach Aushändigung des Autos und des Bargeldes bzw. der Transaktion über die Western Union Bank stellt sich heraus, dass der Scheck keine Deckung aufweist oder gestohlen ist.

Dem Bundeskriminalamt sind mittlerweile mehr als 100 derartige Fälle mit einer Schadenssumme von ca. 1,5 Millionen Euro bekannt geworden. Seit Jahresbeginn ist ein deutlicher Anstieg der Fallzahlen zu verzeichnen.
Die Staatsanwaltschaft Augsburg hat dazu nun ein Sammelverfahren übernommen.

Personen, die derartige Angebote erhalten haben oder die bereits Opfer einer solchen Straftat geworden sind, sollten in jedem Fall ihre örtliche Polizeidienststelle informieren.

Quelle

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