Archive - Dez 2, 2006
Grosse Terrorgefahr in Deutschland
Das Bundesamt für Verfassungsschutz sieht in Deutschland eine hohe Terrorgefahr: «Anschläge können zu jeder Zeit passieren».
«Die Anschlagsgefahr in Deutschland ist erheblich», sagte Behördenpräsident Heinz Fromm der «Bild am Sonntag» laut einer Vorabmeldung. Bei den gescheiterten Anschlägen mit Kofferbomben im Sommer habe man nur Glück gehabt. «Wir müssen damit rechnen, dass es hier auch in Zukunft solche Versuche geben wird. Alle Anstrengungen sind darauf gerichtet, derartige Planungen rechtzeitig zu erkennen.» Dies sei bisher in einer Reihe von Fällen gelungen. Weiter lesen..
Israel feuert auf Fischerboote
Mit Schüssen auf palästinensische Fischerboote hat die israelische Armee nach palästinensischen Angaben die seit einer Woche geltende Waffenruhe verletzt.
Nach Angaben palästinensischer Sicherheitskräfte feuerte ein Schiff der Marine vor der Küste des südlichen Gazastreifens bei Rafah auf drei Fischkutter. Es gebe keine Verletzten. Die israelische Armee konnte den Vorfall zunächst nicht bestätigen. Weiter lesen..
Hessen-SPD tritt mit Ypsilanti an der Spitze gegen Koch an
Berlin (Reuters) - Bei der Landtagswahl in Hessen im Jahr 2008 tritt die SPD mit ihrer Landesvorsitzenden Andrea Ypsilanti als Spitzenkandidatin gegen Ministerpräsident Roland Koch (CDU) an.
Auf einem Landesparteitag in Rotenburg an der Fulda setzte sich die 49-jährige Politikerin nach Angaben eines Parteisprechers allerdings erst im zweiten Wahlgang mit 175 gegen 165 Stimmen gegen Fraktionschef Jürgen Walter durch. Im ersten Wahlgang hatte es mit je 172 Stimmen ein Patt zwischen den beiden Bewerbern gegeben. Weiter lesen..
Schlammlawine begräbt Dörfer
Es gibt wenig Hoffnung für die Verschütteten nach dem Taifun "Durian". Heftige Regefälle haben die Ascheablagerungen am Vulkan Mayon in Bewegung gebracht. Bei drei Wohnsiedlungen ragen nur noch Hausdächer aus der schwärzlichen Masse.
Padang - Nach dem Taifun „Durian“ hat eine Geröll- und Schlammlawine auf den Philippinen ganze Dörfer begraben und mehr als 300 Menschen in den Tod gerissen. Das teilten die Rettungs- und Bergungskräfte aus dem Katastrophengebiet mit. Weitere 300 Menschen würden vermisst. Die Zivilschutzbehörde hatte zuvor die Zahl von 208 Toten und 82 Verletzten genannt. Weiter lesen..
Bundeswehr tauscht Wählscheibe gegen moderne IT
Die zweite Chance, die die Bundeswehr für ihr IT-Projekt 'Herkules' Anfang 2005 bekam, nutzt sie jetzt. In dieser Woche sollen der Verteidigungs- und der Haushaltsausschuss den Plänen zustimmen. Von einem positiven Ergebnis wird ausgegangen.
In zehn Jahren soll für 7 Milliarden Euro die bisher nicht vernetzbare Telefon- und Computertechnik der Bundeswehr vereinheitlicht sein. Eine Herkules-Aufgabe allemal, handelt es sich doch um mehr als 100.000 Rechnerarbeitsplätze und 300.000 Telefonanschlüsse. Ziel ist es, die veraltete Technik inklusive den Telefonen mit Wählscheibe, ein Symbol für die verstaubte Technologie bei der Bundeswehr, endlich auszumisten und durch moderne IT-Systeme zu ersetzen. Weiter lesen..
Vista, Office und Exchange für Unternehmen verfügbar
Zum ersten Mal in der Geschichte hat Microsoft neue Versionen von Windows, Office und Exchange gleichzeitig herausgebracht. Zuletzt kamen Windows 95 und Office 95 gemeinsam auf den Markt.
Und das sei nicht bloßes Marketing, erklärte Christoph Bischoff, Director Business Group Information Worker bei Microsoft, gegenüber silicon.de. "Diese Produkte gehören zusammen, auch wenn Exchange 2007 erst am 8. Dezember auf den Markt kommt." Wolle man das Thema Collaboration ganzheitlich angehen, müsse auch die technologische Plattform integriert sein. Weiter lesen..
CDU droht Abgeordnetem mit Parteiausschluss
Henry Nitzsche aus Sachsen entschuldigt sich für rechtsradikale Parolen
BERLIN. Die sächsische CDU hat ihrem Bundestagsabgeordneten Henry Nitzsche den Parteiausschluss angedroht, wenn er erneut rechtslastige Sprüche verbreitet. "Wir erwarten, dass so etwas nicht mehr vorkommt. Das Maß ist voll", sagte der sächsische CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer der Berliner Zeitung. "Im Wiederholungsfall bleibt uns nur noch der Ausschluss aus der Partei." Nitzsches Äußerungen seien "Ausdruck von Dummheit und Geschmacklosigkeit". Auch der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) sagte, wenn sich Nitzsche "eine weitere Entgleisung dieser Art erlaubt, ist er für die CDU untragbar". Die sächsische CDU-Landesgruppe im Bundestag distanzierte sich von Nitzsches Äußerungen. Weiter lesen..



