Archive - Okt 2008
EU-Militärausschuss überzeugt sich von maritimen Fähigkeiten - Fregatte BAYERN mit EU Battle Group in Zeebrügge
Zeebrügge, 24.10.2008, Arne Björn Krüger / Detlef Struckhof (PIZ Marine).
Die Europäische Union (EU) will in der Lage sein, weltweit auf Krisen zu reagieren. Welchen Beitrag Seestreitkräfte dazu leisten können, demonstrierte am Donnerstag, dem 23. Oktober 2008 zum zweiten Mal seit seinem Bestehen der maritime Anteil der EU-Battle Group in Zeebrügge. 80 Vertreter des Politischen und Sicherheitspolitischen Komitees der EU und des EU-Militärausschusses aus Brüssel sowie hochrangige Militärs reisten dazu in die belgische Hafenstadt, um sich einen Eindruck von den Fähigkeiten der europäischen Maritime Task Group (MTG) zu machen. Darunter auch Clemens von Goetze, Deutscher Botschafter bei der EU, sowie Konteradmiral Andreas Krause, Stellvertreter Befehlshaber der Flotte.

Die BAYERN liegt hinter der TONNERRE (Quelle: © 2008 Bundeswehr / Arne Björn Krüger/PIZ Marine)
Deutsche Fregatte wird Führungsschiff am Horn von Afrika
Wilhelmshaven - Die deutsche Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" wird am kommenden Montag, 3. November, ihren Heimatstützpunkt Wilhelmshaven für insgesamt sechs Monate verlassen. Sie wird ab Januar kommenden Jahres das Führungsschiff der "Operation Enduring Freedom" (OEF) am Horn von Afrika sein. Fregattenkapitän Kay-Achim Schönbach (43) ist der Kommandant des Schiffes aus dem 2. Fregattengeschwader in Wilhelmshaven. Die Deutschen übernehmen das Kommando von der dänischen Marine. Neuer Kommandeur des multinationalen Einsatzverbandes wird dann Kapitän zur See Rainer Brinkmann (50) aus der Einsatzflottille 1 in Kiel. Zum Auftrag der "Mecklenburg-Vorpommern" sagt Kommandant Schönbach: "Im Golf von Aden - unserem Einsatzgebiet - wird der Marineverband die Seewege überwachen. Unsere Hauptaufgabe ist die Bekämpfung des internationalen Terrorismus. Dazu gehört die Kontrolle der Schiffsrouten und das Untersuchen von Schiffen."
„Im Einsatz für den Frieden gefallen“
Zweibrücken, 24.10.2008.„Ich verneige mich in Dankbarkeit und Anerkennung vor den Toten, die im Einsatz für den Frieden für unser Land gefallen sind.“
Mit diesen Worten nahm Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung bei der Trauerfeier im rheinland-pfälzischen Zweibrücken am 24. Oktober Abschied von den beiden Bundeswehrsoldaten, die vier Tage zuvor bei einem Selbstmordanschlag in Afghanistan ums Leben gekommen waren. Mit ihm trauerten Angehörige und Freunde der Opfer, der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Wolfgang Schneiderhan, der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Reinhold Robbe, sowie Vertreter aus Politik und der Bundeswehr.

Altar der Alexanderskirche und die zwei Särge der Soldaten
(Quelle: Bundeswehr/Kremers/Thorsten Kremers)
425 Kilogramm TNT und acht Kilometer Kabel
In See (Korvette BRAUNSCHWEIG), 21.10.2008, Alexander Horn.
Nach mehreren Tagen Vorbereitung, an denen unter anderem eine Kalibriersprengung stattfand und fast acht Kilometer Messkabel im gesamten Schiff verlegt wurden, wurde die Korvette BRAUNSCHWEIG im Rahmen eines Prüfabschnitts mit zwei Ansprengungen auf ihre Standfestigkeit geprüft.

Die BRAUNSCHWEIG wird angesprengt (Quelle: 2008 Bundeswehr / PIZ Marine/Detlev Müller Struck)
Schnellboote für neun Monate in den UNIFIL-Einsatz
Glücksburg, 13.10.2008, Detlef Struckhof.
Am 13. Oktober haben die Schnellboote S73 HERMELIN und S77 DACHS vom 7. Schnellbootgeschwader ihren Heimathafen Rostock-Warnemünde verlassen. Sie werden den UNIFIL-Einsatz der Vereinten Nationen (UN) vor der libanesischen Küste unterstützen und dort das Seegebiet bis Ende Juni kommenden Jahres überwachen. Erste Herausforderung während der zweiwöchigen Überfahrt wird die Querung der Biskaya sein. "Die Fahrt mit einem Schnellboot zu dieser Jahreszeit ist eine echte Herausforderung für Boote und Besatzungen, weil die Biskaya für ihre Herbststürme berüchtigt ist", sagt Korvettenkapitän Dr. Sascha Zarthe (33), Kommandant des Schnellbootes S73 HERMELIN.

Schnellboot S 77 DACHS in Fahrt (Quelle: © 2004 Bundeswehr / PIZ Marine)
TOXIC FISH 2008
Warnemünde, 10.10.2008, Julian Schnaedelbach & Nils Loock (Redaktion Marine).
Beim Entladen eines Gastankers kommt es im Rostocker Marinehafen Warnemünde zu einer Explosion. Dadurch wird ein in der Nähe befindlicher Chemikalientanker stark beschädigt. Er fängt Feuer und es kommt zu einer weiteren heftigen Explosion an Bord.

Der Tender DONAU dient als Übungsplattform für die Übung TOXIC FISH
(Quelle: © 2008 Bundeswehr/ Ricarda Schönbrodt/Ricarda Schönbrodt)
Tender ELBE löst Tender MAIN ab
Limassol, 06.10.2008, Pressestelle Limassol.
Am Tag der Deutschen Einheit traf der Tender ELBE beim deutschen Einsatzkontingent in Limassol ein, um den Tender MAIN von seinem Einsatz abzulösen. Fast schon symbolisch war das Aufeinandertreffen der beiden Versorger in See und die Freude des gegenseitigen Wiedersehens. Denn der Tender aus Rostock hat den Auftrag als Führungsplattform des deutschen Anteils bei UNIFIL vom Tender MAIN aus Eckernförde übernommen.

Tender MAIN und Tender ELBE (Quelle: © 2008 Bundeswehr / Pressestelle Limassol/PIZ Marine)
Manöver „Schwarze Olive“ erfolgreich beendet
In See, 08.10.2008, Thorsten Pütger (SNMCMG 2).
Zwei Wochen lang übten verschiedene NATO-Nationen die Minenabwehr im Mittelmeer. Dazu wurden im südfranzösischen Toulon Minenjagdboote unter anderem aus Großbritannien, Deutschland und Frankreich zusammengezogen. Des Weiteren wurde der Verband durch amerikanische und britische Kampfmittelbeseitigungsspezialisten verstärkt.

Verbandsfahrt (Quelle: © 2008 Bundeswehr / Veiko Jahns/Veiko Jahns)
Fregatte HAMBURG zu Besuch in St. Pauli
Hamburg, 06.10.2008, Julian Schnaedelbach (Redaktion Marine).
Der erste Bürgermeister Ole von Beust persönlich lud die Fregatte der Deutschen Marine in die Freie und Hansestadt Hamburg zum Tag der Deutschen Einheit ein, um die Besatzung mit der Patenstadt vertraut zu machen.

Fregatte HAMBURG im Hamburger Hafen (Quelle: © Bundeswehr / Konstantin Janzen/Landeskommando Hamburg)
Kommandowechsel am Horn von Afrika
Djibouti, 30.09.2008, Pressestelle Djibouti.
Nach rund drei Monaten wechselten im 17. Deutschen Einsatzkontingent OEF Marine nicht nur die Soldaten der Einsatzgruppe und die P-3C ORION, sondern auch der deutsche Kontingentführer.

Das Kontingent in Djibouti (Quelle: © 2008 Bundeswehr / Pressestelle Djibouti/Pressestelle Djibouti)



