Archive - Mai 2008

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Deutsches Schiff in Gewalt von Piraten

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Piraten haben vor der Küste Somalias das Schiff einer deutschen Reederei gekapert. Der Frachter mit dem Namen "MV Lehmann Timber" wurde bereits am Mittwochabend im Golf von Aden überfallen, bestätigte jetzt in Hamburg ein Prokurist im Namen der Lübecker Reederei Lehmann. Deutsche waren nicht darunter. Die Besatzung stammt aus der Ukraine, Birma und Estland.

Man habe Kontakt zu dem Schiff mit 15 Besatzungsmitgliedern, teilte die Reederei weiter mit. Ihnen gehe es den Umständen entsprechend gut. Es werde alles unternommen, um sie zu befreien, hieß es.

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Spektakuläre Rettungsaktion der Marine

Der Segler Uwe B. aus Lübeck hatte Glück. Der 60- Jährige verdankt einer gemeinsamen Rettungsaktion der Deutschen Marine und der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wahrscheinlich sein Leben.

Fregatte Brandenburg mit Seenotrettungskreuzer der DGzRS
Die Fregatte BRANDENBURG und ein Rettungsboot der DGzRS in See
(Quelle: © 2008 Bundeswehr / PIZ Marine)

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MARE APERTO 2008

In See , 26.05.2008, Stephan Lukaszyk (FGS BRAUNSCHWEIG).
Nach zwei Wochen endet das Manöver MARE APERTO 2008. Beteiligt waren, neben vielen italienischen Schiffen, auch Einheiten der Standing NATO Maritime Group 2 (SNMG 2) und die Korvette BRAUNSCHWEIG sowie der Tender DONAU des 1. Korvettengeschwaders.

Korvette BRAUNSCWEIG im RAS mit Tender DONAU
Tender DONAU versorgt Korvette BRAUNSCHWEIG mit Kraftstoff
(Quelle: © 2008 Bundeswehr / Silvio Stieber/Silvio Stieber)

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Kommandantenwechsel auf der MECKLENBURG-VORPOMMERN

Am Freitag, den 23. Mai 2008 hat Fregattenkapitän Ulrich Reineke das Kommando über die Fregatte MECKLENBURG-VORPOMMERN an Fregattenkapitän Kay-Achim Schönbach übergeben.

Abpullen des alten Kommandanten
Der alte Kommandant wird nach alter Marinetradition abgepullt
(Quelle: © 2008 Bundeswehr / Ann-Katrin Winges)

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Zerstörer „Z 5“ der Bundesmarine geht an Griechenland

Abschied von einem Veteran

Zerstörer 5 Einlaufen in Toulon 1978

Kiel. Wenn am kommenden Freitag (26.2.82) unter den Klängen der Nationalhymnen der deutsche Zerstörer „Z 5" auf Kreta an die griechische Marine übergeben wird, geht für die Bundeswehr ein Stück Nachkriegsgeschichte zu Ende: der 1942 von der US-Navy unter dem Namen „Uss Dyson" in Dienst gestellte Veteran war das letzte militärische "Gerät" der Bundeswehr, das jemals "Feindberührung" hatte. Japanische Granaten waren es, die den im Pazifik eingesetzten Zerstörer durchlöcherten ?Schäden, von denen nach ungezählten Werftaufenthalten heute keine Spur mehr zu sehen ist.

Gemeinsam mit fünf Schwesterschiffen bildete „Z5" nach Gründung der Bundeswehr jahrelang das Rückgrat der Flotte. Tausende von Seeleuten ließen sich auf den von den USA geliehenen „alten Pötten" die Seebeine wachsen, Hunderte von Offizieren lernten die Feinheiten der Seekriegsführung. „Z 5" ist der vierte dieser Leihzerstörer, der an die Griechen weiterverliehen wird. „Z 6" wurde schon vor zehn Jahren verschrottet und „Z 1" fand den "Heldentod": Als Zielschiff wurde es vor zwei Jahren von einem deutschen U?Boot im Mittelmeer versenkt.

Von der legendären Fletcher­-Klasse bauten die Amerikaner im Zweiten Weltkrieg insgesamt 170 Schiffe, von denen 40 noch heute in Griechenland, der Türkei, in Mittel? und Südamerika Dienst tun. Ausrüstung und Bewaffnung wurden zwar modernisiert, aber Rumpf, Antrieb, Ruderanlage und Leitungssysteme zeichnen sich noch heute durch ungewöhnliche Qualität aus.

Bewaffnet war „Z 5" zuletzt mit vier Geschützen vom Kaliber 127 mm und zur Luftabwehr mit drei doppelläufigen 76?mm?Kanonen. Zusätzlich gab es zwei Torpedorohre für zielsuchende U?Boot?Torpedos sowie eine Einrichtung zum Minenlegen.

Für die rund 250 Mann Besatzung waren die nur 13 Meter breiten Zerstörer qualvoll enge Sardinenbüchsen. In manchen Decks schliefen in mehrstöckigen Kojen rund 60 Mann in zum Schneiden dicker Luft, bei dem Geheul von Lüftern und dem Dröhnen der Antriebsmaschine. Hinzu kam auf See das ständige Rollen und Stampfen des Schiffes sowie der Wachdienst, der den Seeleuten kaum einmal vier Stunden zusammenhängenden Schlafes gönnte. Wenn dann noch der „Smutje" das Essen versalzen hatte, oder wenn es den zehnten Tag hintereinander dieselbe Marmelade zum Frühstück gab, flogen oft die Brocken.

Die Seeleute der Z-Zerstörer waren nicht nur bei ihren Marine-Kameraden berüchtigt: So mancher Kneipenwirt in Wilhelmshaven oder Kiel weiß ein Lied davon zu singen, dass Tische und Stühle nach einem Besuch von Z?Matrosen nur noch als Brennholz zu verwenden waren.

Im Laufe seiner jetzt 40-jährigen Dienstzeit hat „Z 5" zahlreiche Ecken der Weltmeere durchpflügt. Nach seiner übernahme durch die Bundesmarine folgten - noch unter fachlicher Aufsicht der Amerikaner - Ausbildungsfahrten in der Karibik und als Abschluss ein Gefechtsschießen auf dem auf Kuba gelegenen US-Stützpunkt Guantanamo. Es folgten Manöver in der Nord? und Ostsee, Fahrten nach Jamaica, Spanien, Portugal, zu den Kanarischen Inseln, nach Nordafrika, Südfrankreich, Griechenland und in die Türkei.

Ein neuer Abschnitt im Leben des Veteranen beginnt am Freitag, wenn der Kommandant, Fregattenkapitän Dietrich von der Planitz, im griechischen Marinehafen Ormos Souda auf Kreta die schwarzrotgoldene Flagge niederholt und sein Nachfolger die griechische Flagge setzen lässt.

Quelle: Osteroder Tageszeitung vom 23.02.1982

Fregatte BREMEN im Trockendock

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Anfang Mai wurde gegen sechs Uhr morgens das Trockendock in der neuen Jade Werft in Wilhelmshaven langsam geflutet. Die Fregatte bekam nach und nach nasse Füße. Wie funktioniert eigentlich so ein Trockendock?

Fregatte Bremen im Trockendock
Die Vorbereitungen zum Ausdocken sind abgeschlossen (Quelle: © 2008 Bundeswehr / Katrin Schröter)

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Zu Gast bei der Deutschen Marine

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It’s amazing“, wiederholte Group Captain Julian R. Andrews immer wieder sichtlich beeindruckt. Während einer Besichtigung von U33 haben dem zukünftigen britischen Luftwaffen- und Marineattaché die Fähigkeiten der deutschen Uboot-Klasse 212 A sichtlich zum Staunen gebracht. Doch es war bei Weitem nicht das einzige Highlight, welches die Deutsche Marine ihrem hohen Gast aus Großbritannien in einem mehrtägigen Programm geboten hat.

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Korvette BRAUNSCHWEIG läuft ersten Auslandshafen an

Die Korvette BRAUNSCHWEIG hat ihren ersten Auslandshafen angelaufen. Zusammen mit der Mine Counter Measure NATO Response Force (MCM NRF GROUP 2) lag sie ein Wochenende in Palma de Mallorca.

Bereits zwei Wochen nach ihrer Indienststellung hat die Korvette BRAUNSCHWEIG ihren ersten Auslandshafen angelaufen. Zusammen mit der Mine Counter Measure NATO Response Force (MCM NRF GROUP 2) lag sie ein Wochenende in Palma de Mallorca.

Korvette BRAUNSCHWEIG in Palma
Korvette BRAUNSCHWEIG im Hafen von Palma de Mallorca (Quelle: © 2008 Bundeswehr / Silvio Stieber)

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Fregatte HESSEN trifft den EAV 2008 in See

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Anfang Mai 2008 trafen die Fregatte HAMBURG und der Einsatzgruppenversorger BERLIN, beide Teil des Einsatz- und Ausbildungsverbandes 2008, die im UNIFIL-Einsatz vor der Küste des Libanons patrouillierende Fregatte HESSEN. Der Einsatz- und Ausbildungs­verband unter Leitung von Kapitän zur See Michael Budde hatte am Tag zuvor den Suez- Kanal passiert und ist auf dem Weg nach Barcelona.

AEV 2008 trifft Fregatte HESSEN
RAS-Manöver im Mittelmeer (Quelle: © 2008 Bundeswehr / Ricarda Schönbrodt)

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Nach Werftaufenthalt - „Weißer Albatros“ nimmt wieder Fahrt auf

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Das Segelschulschiff „GORCH FOCK“ kehrt nach viermonatiger Generalüberholung in der Elsflether Werft in Niedersachsen am 09. Mai wieder in seinen Heimathafen Kiel zurück.

Gorch Fock fährt nach Kiel
Die GORCH FOCK nach der Werftliegezeit wieder in Kiel
(Quelle: © 2008 Bundeswehr / Ann-Katrin Fischer)

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