Archive - Jan 2008 - page

Datum
  • All
  • Jan
  • Feb
  • Mar
  • Apr
  • May
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Oct
  • Nov
  • Dec
  • All
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 24
  • 25
  • 26
  • 27
  • 28
  • 29
  • 30
  • 31
Typ

The little Beavers - Desron 23

Tagged:  •    •  

              Fletcher-Class - Destroyer Squadron 23 / "Little Beavers"Desron 23 - Little Beavers
    USS Aulick (DD 569), USS Charles L. Ausburne (DD 570), USS Claxton (DD 571), USS Dyson (DD 572),  
                USS Converse (DD 509), Foote (DD 511), USS Spence (DD 512),  Thatcher (DD 514)

Deutschland
Amerika
 
 
Indienst.
Außerdienst.
 
Stabellauf
Kennung
Name 
D 170
Z1
17.01.1958
17.03.1972
 
20.12.1942
DD-515
USS Anthony
D 171
Z2
14.06.1959
18.09.1981
 
11.11.1942
DD-500
USS Ringgold
D 172
Z3
06.10.1959
15.10.1980
 
10.01.1943
DD-516
USS Wadsworth
D 178
Z4
15.12.1959
26.02.1981
 
01.04.1942
DD-571
USS Claxton
D 179
Z5
17.02.1960
26.02.1982
 
15.04.1942
DD-572
USS Dyson
D 180
Z6
12.04.1960
09.10.1968
 
16.03.1942
DD-570
USS
Charles Ausburne

D 170 Zerstörer 1 / ex USS Anthony

Der erste Zerstörer der FLETCHER-Klasse (119) wurde im Januar 1958 von den Vereinigten Staaten übernommen. Die insgesamt sechs Einheiten waren die ersten Schiffe der Bundesmarine mit einer Operationszentrale.
Zerstörer 1
Der Zerstörer 1 der Bundesmarine (Quelle: © Bundeswehr / Archiv)

Technische Daten

  • Maße (Länge /Breite /Tiefgang): 114,74 m / 12,0 m / 4,41 m
  • Einsatzverdrängung: 2750 t
  • Geschwindigkeit: 35 kn

Bewaffnung

  • 4 x 127 mm-Geschütze in Einzeltürmen
  • 6 x FLAK 76,2 mm in Doppellafetten
  • 5 x TR-533 mm in Fünfergruppe
  • 2 x UTR-533 mm
  • 2 x Uboot-Jagd-Raketen-Werfer "Hedgehog"
  • 1 x Wasserbombenablaufbühne
  • Minenschienen

Besatzung

  • 250 Personen

Einheiten
D 170 Zerstörer 1 1. und 3. Zerstörergeschwader Kiel
D 171 Zerstörer 2 1. und 3. Zerstörergeschwader Kiel
D 172 Zerstörer 3 1. und 3. Zerstörergeschwader Kiel
D 178 Zerstörer 4 1. und 3. Zerstörergeschwader Kiel
D 179 Zerstörer 5 1. und 3. Zerstörergeschwader Kiel
D 180 Zerstörer 6 1. und 3. Zerstörergeschwader Kiel

Deutschland
Amerika
 
 
Indienst.
Außerdienst.
 
Stabellauf
Kennung
Name 
D 170
Z1
17.01.1958
17.03.1972
 
20.12.1942
DD-515
USS Anthony
D 171
Z2
14.06.1959
18.09.1981
 
11.11.1942
DD-500
USS Ringgold
D 172
Z3
06.10.1959
15.10.1980
 
10.01.1943
DD-516
USS Wadsworth
D 178
Z4
15.12.1959
26.02.1981
 
01.04.1942
DD-571
USS Claxton
D 179
Z5
17.02.1960
26.02.1982
 
15.04.1942
DD-572
USS Dyson
D 180
Z6
12.04.1960
09.10.1968
 
16.03.1942
DD-570
USS
Charles Ausburne

Mit der Außerdiensfslellung am 17. 3.1 972 ausgesondert. Der Zerstörer wurde nicht an die USA zurückgegeben, sondem angekauft und als Ersatzteillrager lür Zerstörer 2 bis 5 an das Marinearsenal in Kiel gelegt. Am 15. 4. 1972 wurde er aus der Liste der US-Navy gestrichen. 1978/79 als Zielschiff für FK-Beschuß vor Kreta eingesetzt Dort am 16. 5. 1979 um 10:15 Uhr durch Torpedoschuß versenkt.

Anmerkung: Bei der lndienststellung war am Bug die Bezeichnung Z 1, am Heck seitlich zu beiden Seiten Zerstörer 1 angebracht. Diese Bezeichnungen am Bug und Heck wurden nach Eintreffen in Deutschland durch die NATO-Kennung D 170 abgelöst. Das Schiff erhielt lediglich zwei Namensschildchen aus Messing Zerstorer 1, die seitlich am B-Deck gefahren wurden

Um den Auftrag der Marine erfüllen zu können- es konnte die für die Planung, den Bau und die Erprobung größerer Schiffe erforderliche Zeit nicht in Kauf genommen werden –, kaufte oder lieh die Bundesrepublik Deutschland ältere Schiffe aus Beständen ihrer NATO-Partner. Von den USA lieh man sich zunächst einen Zerstörer der Fletcher-KIasse. Im April 1957 begann man dort mit der Instandsetzung und Herrichtung des Zerstörers `Anthony’ für die Bundesmarine. Diese Arbeiten waren im Januar 1958 beendet, so daß am 17.1.1958 in Charleston die deutsche Flagge gesetzt und das Schiff als Zerstörer 1 in Dienst gestellt werden konnte. Er war das erste Schiff der Bundesmarine mit einer Operationszentrale. Zunächst wurden von Norfolk aus Erprobungen durchgeführt (das Schiff erreichte noch eine Höchstgeschwindigkeit von 35 kn), bis am 31.3. der Zerstörer von Portsmouth/Virginia aus die Fahrt nach Deutschland antrat. Nach Anlaufen von Ponta Delgada erreichte er am 14. 4. Bremerhaven, wo Staatssekretär Dr. Rust. Marineinspekteur VAdm. Ruge und der Befehlshaber der Flotte, FIAdm. Johannesson, das Schiff begrüßten. Es Iief von dort am 26.4. weiter nach Kiel, wo es am 27.4. eintraf.

Nach einem Werftaufenthalt, bei dem der Zerstörer die NATO-Kennunq D 170 erhielt, übte er Ende Juli mit deutschen und dänischen Schnellbooten und nahm vom 11 bis 30. 8 erstmalig an einem Manöver (Wallenstein I ) in der Ost- und Nordsee teil. In dänischen Gewässern wurde er hierbei am 22. 8. durch das schwedische Küstenmotorschiff Hermia gerammt, erlitt jedoch nur leichte Schäden. Am 1. 9.1958 wurde das 1. Zerstörer-Geschwader aufgestellt, dem man Zerstörer 1, der bisher dem Kommando der Zerstörer unmittelbar unterstand. zuordnert. Bevor Zerstörer 1 von Oktober 1958 bis März 1959 zur Werftliegezeit in die Howaldtswerke in Kiel ging, nahm er vom 1. bis 10. 10 erstmals an einem NATO-Manöver ( Tiger bleu«) in der Nordsee teil.

Aus dem Jahre 1959 ist die Teilnahme an dem Manöver "Wallenstein II" (9. bis 21. 6. und 28. 6. bis 8.7.), im August/September zusammen mit U-Hai und U-Hecht an deutsch-niederländischen Übungen zu erwähnen. Vom 2. bis 13.5. 1960 nahm das 1. Z-Geschw. mit Zerstörer 1, 2, und 3 an den NATO-Mavövern »Wolf gris« in der Nordsee teiI, führte im August Geschwaderübungen in norwegischen Gewässern durch und besuchte hierbei 13./15. 8. den Sognefjord. Auch an dem Manöver »Wallenstein III« (30. 6. bis 7. 9.), das der Befehlshaber der Flolte, KAdm, Johannesson von der Fregatte Scheer aus leitete, war Zerstörer 1 beteiligt. Am 18. 9. besuchte Bundespräsident Lübke den Zerstörer und machte auf ihm eine Fahrt in die westliche Ostsee zur Beobachtung von Schnellbootmanövern. Als Auslandshäfen lief Zerstörer 1 (dies gemeinsam rnit Zerstörer 2) vom 20. bis 23. 11. Chatham/GB an, und, nach einer Werftliegezeit bei Blohm & Voss vom 28. 11. 1960 bis Februar 1961, im April Kristiansand. Nach der Kieler Woche lief das 1. Z- Geschw. am 25. 6. zu Übungen in britische Gewässer und zu Landzielschießübungen nach Cape Wrath aus. Hiervon waren die Zerstörer Ende Juii zurück. Sie nahmen am 1. 8. an der Verabschiedung VAdm. Ruges in Kiel teil. Am 7. 8. begannen die Manover "Wallenstein IV" unter KAdm. Johannesson auf Gneisenau, die in der Nordsee, im Skagerrak und in der mittleren Ostsee durchgeführt wurden. Während dieser Manöver worden die Schiffe aus Anlaß des Mauerbaus in Beriin am 13. 8. in Alarmbereitschaft versetzt. Die Manöver wurden am 24. 8. mit einer Flottenparade vor dem scheidenden Fiottenbefehlshaber, der sich hierzu auf Zerstörer 6 eingeschifft hatte, beendet.

Von Januar bis März 1962 hatte Zerslörer 1 Wertliegezeit in Hamburg, führte im Geschwaderverband vom 25. 4. bis 3. 5. Übungen in norwegischen, vom 6. bis 18. 5. in dänischen Gewässern durch. Er nahm wieder an der Kieler Woche teil (17. bis 24. 6.), in diesem Jahr als Flaggschiff des Befehishabers der Fiotte, KAdm. Smidt. Im Oktober beteiIigte sich Zerstörer 1 an Verbandsübungen mit französischen Einheiten, besuchte dabei Brest und war am 1. 11. in Kiel zurück. Am 11. 12. nahm er an der Abschiedsparade des aus dem aktiven Dienst ausscheidenden COMNAVBALTAP, VAdm. Gerhard Wagner und des COMGERNORSEA, FIAdm. Frhr. v. Wangenheim, in der Kieler Förde teil und machte nach einer letzten Übungsfahrt des Jahres am 19. 12. in Kiel fest, um vom 7. 1. bis 23. 4, 1963 seine Werftliegezeit mit Brückenumbau bei den Howaldtswerken durchzuführen. – Am 19. 5. trat das 1 Z- Geschw. mit Zerstörer 1, 2 und 3 von Wilhelmshaven aus den Marsch nach den USA an. Nach Anlaufen von Ponta Delgada (24./25. 5 ) erreichte das unter dem Kommando von KzS v.Mutius stehende Geschwader Norfolk und führte dort das "Refresher-Training" im Westatlantik und in der Karibik durch, Am 21. 7. trat der Verband van Newport die Heimreise an, die

über Thomshavn/Faröer (31. 7.) nach Kiel führte, wo am 2. 6. festgemacht wurde. Am 21.7.verließen alle drei Zerstörer wieder Kiel zur Geschwaderausbildung im Ostatlantik (Anlaufen von Brest) und in der lrischen See, wo ein Orkan zu überstehen war. Ende November war das Geschwader in Kiel zurück, wo Zerstörer 1 im März/April 1964 in die Werft ging. Nach einer Nordlandreise im Mai/Juni folgte vom 31. 8. bis Mitte September die Teilnahme an den Manövern des Kornmandos der S-Flottille in der Nordsee, im Skagerrak und irn Nordmeer. Vom 17. 11. bis 19. 12. führte das 1. Z-Geschw. unter KzS Schreiber eine Fahrt in den Mittelatlantik und die Biscaya durch, übte rnit französischen Seestreitkräften und besuchte hierbei 20.-23. 11. Brest, 4. bis 9. 12. Las Palmas und 10. bis 16. 12. Gibraltar.

Das Jahr 1965 begann vom 5. 1. bis 2 .2 mit einer Werftliegezeit in Flensburg, der ausgedehnte Einzel- und Geschwaderübungen folgten. Im Mai liefen die drei Zerstörer des 1. Z- Geschwaders zum "Refresher-Training" in die USA aus, führten auf der Fahrt darthin Übungsschießen und Ujagdübungen durch, übernahmen Öl aus dem Betriebsstofftransporter Frankenland und führten, nachdem Zerstörer 1 vom 28. 5. bis 12. 6. in Philadelphia gedockt hatte, das Trainingsvorhaben. an dem der US-Flugzeugträger Wasp beteiligt war, durch. Diese Übungen wurden am 12. 7. unterbrochen zur Suche nach Überlebenden eines notgewasserten US-Flugzeuges. trotz starker Behinderung durch Nebel gelang es Zerstörer 1 3 Überlebende und 6 Tote zu bergen. Am 24 7. trat das Geschwader von Boston aus die Heimreise an, begleitet und versorgt durch Frankenland und Angeln. Am 5. 8. lief das Geschwader in Kiel ein. – Zur deutsch-französischen Z-Übung "Gemex« im Ostatlantik und Mittelmeer verließen Zerstörer 1, 2 und 3 unter FK Stricker arn 5. 11. Wilhelmshaven. Besucht wurde hierbei Brest. Am 24. 11. war der Verband in Kiel zurück.

Zerstörer 1 lief am 10. 1. 1966 zu einer Atlantikfahrt aus, auf der Lissabon (14./17. 1.) und Santa Cruz de Teneriffa (21./27. 1.) angelaufen wurden. Anfang Februar war das Schiff in Kiel zurück. – Eine weitere größere Ausbildungsreise trat Zerstörer 1 als Führerschiff des Geschw.-Kommandeurs, KzS Haag, im Geschwaderverband und begleitet von den Versorgem Dithmarschen, Münsterland und Eifel am 5. 6. von Kiel aus an. Auf dieser Fahrt wurden Cadiz (10. bis 13. 6.) und Las Palmas/ Gran Canaria (17./22. 6.) besucht. Die Zerstörer und Münsterland kehrten nach Durchführung verschiedener Übungen am 7. 7. nach Kiel, die zwei anderen Versorger nach Wil- helmshaven zurück.

Am 7. 9. 1966, während des NATO-Manövers "Botany Bay 66", an dern Zerstörer 1 teiInahm, schlug die dänische Fähre Skagerrak auf der Fahrt von Kristiansand nach Hirtshals leck und sank. Zerstörer 1 nahm, wie weitere in der Nähe stehende Einheiten, sofort Kurs auf die Unglücksstelle, um Hilfe zu leisten. Die Übungen waren am 16. 9. beendet. Damit ging die erste Indiensthalteperiode des Zerstörers zu Ende. Er machte am 11.1.1967 arn Marinearsenal in Wilhelmshaven fest und begann mit den Vorbereitungen zur am 31. 3. erfolgenden Außerdienststellung. Am 3.4. 1967 wurde er von Wilhelmshaven nach Bremerhaven geschleppt, wo bei der NDL-Werft die lnstandsetzung und Modernisierung vorgenommen wurde, Am 16. 11. verholte er nach Wilhelmshaven an das MarinearsenaI zum Waffen- und Geräteeinbau ("Arsenalnachlauf") . Am 19. 8. 1968 stand das Schiff wieder zum Dienst bereit.

Wahrend der Zeit der AußerdienststeIlung war das Kommando der Zerstörer-Flottille umgebildet worden. Zerstörer 1 gehörte jetzt zum 3. Z- Geschw., Heimathafen weiterhin Kiel. Nach Einzelausbildung und Instandsetzungsarbeiten übte er mit "Hessen" im Januar 1969 in norwegischen Gewässern, führte im Februar Geschwaderausbildung in der westlichen Ostsee durch und lief mit Zerstörer 4 und 5 sowie den Versorgern Meersburg und Münsterland am 1. 3. von Kiel zu NATO-Manövern in der Biscaya und im westlichen Mittelmeer aus, lag 11. bis 15. 3. in AIicante, 17./18. 3. in L.issabon. Im letzten Teil der Manöver hatte der Erste Offizier, KK v. Blanc (Louis-Ferdinand). für den erkrankten Kommandanten den Zerstörer geführt. Nach Rückkehr des Schiffes in Kiel (26. 3.) übemahm FK Gaude wieder das Kommando. Im April/Mai Übungen und NATO-Manöver in norwegischen Gewässem, wobei 2./ 3. 5. Drontheim besucht wurde. – Vom 4. bis 22. 8. unternahm das 3. Z-Geschw. unter KzS Grote mit Zerstörer 1, 4 und 5 eine Geschwaderausbildungsfahrt rund um England, lag wegen Nebels mehrere Tage bei den Orkneys vor Anker, ging durch den St. Georgs- und den Bristol-Kanal, lief 18./21. 8. Amsterdam an und war am 22. 8. in Kiel zurück. Es folgten – jetzt zusätzlich mit Zerstörer 2 – ab 26. 8. bis weit in den September hinein Geschwaderübungen in der Ostsee, im Großen Belt, Kattegat, Skagerrak und in der Nordsee, wobei irn Skagerrak Treibstoff aus Frankenland und Emsland übernomrnen wurde.

Vom 5. 1. bis 6. 3. 1970 Zwischeninstandsetzung bei der HDW in Kiel. Die Restarbeiten waren arn 11. 5. beendet, Vom 7. bis 24. 7. Übungen im Geschwaderverband im Ostatlantik und in der Biscaya. Versorgung durch Münsterland. Angelaufen wurde in dieser Zeit Las Palmas/Gran Canaria Am 22. 8. leisteten Zerstörer 1und 4 in der Deutschen Bucht dem in Flammen stehenden deutschen Fischereimotorschiff Vest Recklinghausen Hilfe. Zerstörer 1, der sich dabei Schäden an der Außenhaut zuzog, konnte 5 iVlann aus dem brennenden Schiff retten und nach Wilhelmshaven bringen, wo auch die eigenen Brandschäden beseitigt wurden, Nur noch am letzten Abschnitt des deutschen Zerstörer-Manövers "Desex 70 "– es war am 31. 8. beendet – konnte er teilnehmen Es folgten im September die NATO- Manöver "Northern Wedding" in der Nordsee, im Nordatlantik und an der norwegischen Küste. Vom 2. bis 4. 11. besuchte das Schiff Frederikshavn, leistete arn 18 11. dem havarierten niederländischen Küstenmotorschiff "Rita" Hilfe und lag anschIießend vom 19. 11. 1970 bis Ende Februar 1971 zur Instandsetzung der achteren 127 mm-Türme im Marinearsenal in Wilhelmshaven.

Am 23. 3. 1971 begannen unter Leitung des BSN, FIAdm. Klose. die deutschen Manover »German Operation 71« in der Nordsee und im Skagerrak, die am 27. 3. beendet waren, -- Bei Übungen in der Ostsee wurde arn 19. 4. ein Schwelbrand an Bord entdeckt, der aber gelöscht werden konnte. Mit Zerstörer 2 und 4 lief Zerstörer 1 am 6. 7. von Kiel zu einer Geschwaderausbildungsreise in den Atlantik aus, besuchte 20./23. 7. La Coruna und führte mit den Versorgern Westerwald, Münsterland und Langeoog gemeinsame Versorgungsübungen durch. Am 25. 7. machte er in Kiel wieder an der Scheermole fest. Seine letzte Fahrt unter Bundesdienstflagge untemahm er vor, Kiel aus zu gemeinsamen Ubungen in der westlicheri Ostsee mit Mölders, Zerstöret 3 und 4 und den Ujagdtbootten Thetis, Najade, Tritan und Theseus vom 19. 8. bis 20. 8. Mit inzwischen reduzierter Besatzung (Führer des Restkommandos KL Döring) begann Zerstörer 1 am 4. 10. 1971 am Marinearsenal in Kiel mit der Vorbereitungen zur Außerdienststellung, die am 17. 3. 1972 erfolgte. Der Rumpf wurde in der folgenden Jahren zur Ersatzteilgewinnung für Zerstörer 2 und 5 ausgeschlachtet.

Am 9. 6. 1978 verließ Zerstörer 1 im Schlepp der Marineschlepper Helgoland und Norderney Kiel zur Fahrt um Skagen, durch die Nordsee, die Biscaya und den Ostatlantik nach Ceuta. wo der Schleppzug am 19. 6. eintraf. Von dort ging er am 21. weiter nach Kreta, wo Zerstörer 1 an 26. 6. in der Sudabucht verankert wurde. Er diente dort als Zielschilf fur Harpaon-FK-Beschuß und wurde von dem deutschen Uboot U 29 durch Torpedaschuß am 16. 5. 1979 versenkt

Wer ist online

Zur Zeit sind 0 Benutzer und 3 Gäste online.

Wo ist was los?

Regionale Event
& Freizeit Tipps
1 bis 5 PLZ Stellen
Regionale Freizeit und Veranstaltungstipps

Benutzeranmeldung