Archive - 2008 - story
Piraten entwaffnet - Deutsche Marine leistet Nothilfe bei Piratenangriff
Berlin, 25.12.2008, Stand: 22.30 Uhr.
Am 25. Dezember gegen 8.45 Uhr mitteleuropäischer Zeit hat die Fregatte Karlsruhe der Deutschen Marine einen Notruf des Schiffes Wabi al Arab erhalten, das vor der jemenitischen Küste von Piraten angegriffen wurde. Dabei wurde ein Besatzungsmitglied von den Piraten verletzt.
Im Anschluss hat die Karlsruhe das Schiff der Piraten aufgebracht und entwaffnet. Die sichergestellten Waffen sind vernichtet worden.
Weihnachten bei der Marine
Glücksburg, 19.12.2008, Alexander Gatzsche (Redaktion Marine).
Ob nun fern der Heimat auf See in der ganzen Welt oder im Stützpunkt – viele Soldaten der Deutschen Marine werden auch dieses Jahr auf ihren Booten und Schiffen die Weihnachtsfeiertage verbringen. Mit Weihnachtsbäumen an Deck und geschmückten Messen ist für weihnachtliche Atmosphäre gesorgt. Erwarten können die stehenden Soldaten ein festliches Essen, kleine Geschenke und vielleicht auch den Besuch eines in rot gekleideten Mannes.

Tampen-Weihnachtsbaum auf der GORCH FOCK
(Quelle: © 2007 Bundeswehr / Marco Hüde/Marco Hüde)
Deutsche Marinesoldaten für den Kampf gegen Piraterie
Berlin, 19.12.2008.
Der Deutsche Bundestag hat am 19. Dezember beschlossen, dass die Bundeswehr an der Anti-Piraterie-Mission Atalanta der Europäischen Union teilnehmen soll.

Fregatte Karlsruhe (Quelle: Bundeswehr/Plankenhorn/Plankenhorn)
Ohne sie läuft nichts – Die Trossschiffe der Deutschen Marine im weltweiten Einsatz
Glücksburg, 17.12.2008, Torsten Haase (PIZ Marine).
Die SPESSART ist einer von zwei zivil besetzten Betriebsstofftransportern des Trossgeschwaders. Sie sind für die Deutsche Marine die "schwimmenden Tankstellen" auf Hoher See. Ihr Aufgabenspektrum reicht von der Versorgung der Einheiten in See bis hin zu humanitären Hilfseinsätzen. Viele Schiffe des Trossgeschwaders sind ehemalige Handelschiffe oder nach Handelsschiffstandard gebaut.

Betriebsstoffübergabe an zwei Schiffe (Quelle: © 2007 Bundeswehr / Standing NATO Maritime Group One/SMNG 1)
Betriebsstofftanker RHÖN lief nach 113 Tagen Abwesenheit in Wilhelmshaven ein
Wilhelmshaven, 17.12.2008, Martin Galla (Außenstelle Wilhelmshaven).
20.000 Meilen durch die See. Der Betriebsstofftransporter RHÖN ist zurück! Am 17. Dezember lief der Tanker wieder in seinen Heimathafen Wilhelmshaven ein. Die Crew nahm an zahlreichen Manövern teil und sah im Zuge ihrer Reise viele fremde Häfen. Aufgabe des Schiffes war es andere Einheiten mit Kraftstoff und Wasser zu versorgen.

Einlaufen Betriebsstofftransporter RHÖN (Quelle: © 2008 Bundeswehr / Ann-Katrin Winges/PIZ Marine)
Israel beschwert sich über Rostocker Schnellboot
Bundestag beschließt Marine-Einsatz gegen Piraten
Der Einsatz der Deutschen Marine gegen Piraten vor der Küste Somalias ist beschlossene Sache. 1400 Bundeswehr-Soldaten sollen am Golf von Aden die internationalen Seehandelswege schützen. Dabei sollen sie das Recht haben, die Boote der Piraten auch anzugreifen und notfalls sogar zu versenken.
Piratenangriffe: Deutsche Fregatte leistet Nothilfe
Potsdam, 13.12.2008, Einsatzführungskommando, Stand: 16 Uhr.
Die Fregatte Mecklenburg-Vorpommern hat am 13. Dezember in kurzen Abständen zwei Notrufe von zwei Handelsschiffen empfangen und durch den Einsatz der Bordhubschrauber Piratenangriffe abgewehrt. Sie befindet sich auf Patrouillenfahrt im Golf von Aden im Rahmen der Operation Enduring Freedom.
GORCH FOCK wieder zurück im Heimathafen Kiel
Kiel, 12.12.2008, Alexander Gatzsche (Redaktion Marine).
Nach 106 Tagen lief das Segelschulschiff GORCH FOCK am Freitag, dem 12. Dezember 2008, in seinen Heimathafen Kiel ein. Während der 151. Auslandsausbildungsreise (AAR) legte die Besatzung über 11.500 Seemeilen (21.298 Kilometer) zurück, davon wurden 9.660 Seemeilen (17.890 Kilometer) unter Segeln bewältigt.

Die GORCH FOCK läuft in Kiel ein (Quelle: © 2008 Bundeswehr / Björn Wilke/PIZ Marine)
Der Untergang der MS "München"
Am 7, Dezember 1978, also vor dreißig Jahren, verließ das einzige Lash-Schiff unter deutscher Flagge, die im Dienst der Combi Line eingesetzte MÜNCHEN der Hapag Lloyd AG, Bremerhaven, um die Überreise zum US-Golf anzutreten. Das Auslaufen hatte sich wegen einiger notwendig gewordener Maschinenreparaturen verzögert. Das Schiff war mit insgesamt 83 Leichtern voll beladen. 28 Menschen befanden sich an Bord -27 Besatzungsmitglieder und eine mitreisende Ehefrau. Das Kommando hatte Kapitän Johann Dänekamp. Am 11. Dezember geriet die MÜNCHEN nördlich der Azoren in sehr schweres Wetter, und am 12. Dezember um 3.10 GMT fingen der Frachter MARION (griechisch) und wenige Minuten später das Passagierschiff MARIYA ERMOLOVA (sowjetisch) einen SOS-Ruf des deutschen Lash-Schiffes auf. mit der Positionsangabe 46° 15' N/27° 30' W. So stellte sich die Situation dar, als die Reederei Hapag-Lloyd AG gegen 6 Uhr morgens (MEZ) erste Informationen über das Geschehen erhielt. In den folgenden Tagen entwickelte sich eine internationale Suchaktion, die als die größte bezeichnet werden kann, die jemals stattgefunden hat.

Foto: Hapag Lloyd AG



