F 214 "LÜBECK"
Deutsche Marine am Big Apple
New York, 12.05.2009, Lars Christian Hoffmann (PIZ Marine).
Nach drei Jahren Pause liefen Schiffe der Deutschen Marine wieder in New York ein. In den Morgenstunden, noch vor Erwachen der Millionenstadt machten die Schiffe des Einsatz- und Ausbildungsverbandes neben der Brooklyn Bridge fest.

Der Einsatzgruppenversorger FRANKFURT AM MAIN (Quelle: © 2009 Bundeswehr / Ann-Kathrin Fischer/PIZ Marine)
"Lübeck" und "Sachsen" schießen scharf
Atlantik - Zum ersten Mal seit 1996 hat die Fregatte "Lübeck" mit zwei Lenkflugkörpern vom Typ "Sea Sparrow" scharf geschossen. Der außer Dienst gestellte US-Zerstörer "Conolly" ist nach gezieltem Beschuss der "Lübeck" unter Mithilfe der "Sachsen" und weiteren Marineschiffen aus zehn nord- und südamerikanischen Ländern vor der Küste Floridas im Atlantik versenkt worden. Die "Sachsen" und die "Lübeck" schossen dabei auch mit ihren 76-Millimeter-Bordgeschützen auf die "Conolly". Die deutschen Schiffe waren während des Beschusses etwa zehn Kilometer vom Ziel entfernt. Drei Harpoon-Treffer versenkten den Zerstörer abschließend. Sie wurden gleichzeitig von der USS "Donald Cook" und einem US-Seefernaufklärer vom Typ P-3C Orion abgefeuert. In etwa 1.800 Meter Tiefe dient das versenkte US-Schiff von nun an Meerestieren als künstliches Riff und als Spielwiese. Der Zerstörer-Oldie war zuvor von Asbest, Öl, Teer und anderen Schadstoffen befreit worden.

Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine
Weltweit gibt es nur sehr wenige Sperrgebiete, in denen mit Lenkflugkörpern scharf geschossen werden darf. Deshalb war dieses Manöver für die deutschen Schiffe eine Besonderheit. Die Fregatten "Lübeck" und "Sachsen" bilden zusammen mit dem Einsatzgruppenversorger "Frankfurt am Main" den diesjährigen Einsatz- und Ausbildungsverband (EAV) der Deutschen Marine. Der Kommandeur des EAV, Kapitän zur See Jens Beckmann, zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden: "Zweimal haben wir direkt in der Mitte unter die Aufbauten getroffen. In einem Gefecht hätte das Schiff danach nur noch sehr eingeschränkt weiterkämpfen können." Auf den Schiffen seines Verbandes wurde vom 20. Januar dieses Jahres bis zum gestrigen Mittwoch der Offiziersnachwuchs der Marine ausgebildet. Die jungen Soldaten konnten beobachten, welcher Schaden durch welche Waffenarten verursacht wird. Das kann mit keiner Simulation am Bildschirm so deutlich gezeigt werden. Um den scharfen Schuss trainieren zu können, nahm der EAV vom 20. April bis zum gestrigen Mittwoch an dem amerikanischen Manöver "Unitas Gold" teil.
Auslaufen aus Salvador
Salvador / Bahia, 18.03.2009, Lars Christian Hoffmann (PIZ Marine).
Der Einsatz- und Ausbildungsverband der Deutschen Marine verlässt nach vier Tagen Hafenaufenthalt in Salvador – Bahia Brasilien und setzt seine Ausbildungsreise in Richtung Norden fort.

Besucherandrang vor der FRANKFURT AM MAIN (Quelle: © 2009 Bundeswehr / Ann-Katrin Fischer/PIZ Marine)
Marine hautnah erleben
in See (FGS SACHSEN), 27.02.2009, Tobias Engfer & Lasse Roth (Crew VII/08).
Sechs Wochen auf einer grauen Einheit. Zeit zum Sammeln von Erfahrungen und Eindrücken und die Möglichkeit, eine grundlegende Ausbildung an Bord zu genießen. Der erste Törn des EAV 2009 geht zu Ende und die Offizieranwärter blicken zurück in einem Resümee.

RAS-Manöver zwischen EGV FRANKFURT AM MAIN und der Fregatte LÜBECK (Quelle: © 2009 Bundeswehr / Sebastian Lang/FRANKFURT AM MAIN)
Einsatz- und Ausbildungsverband 2009
Wilhelmshaven, 15.01.2009, Ann-Katrin Winges (Außenstelle Wilhelmshaven).
Der Einsatz- und Ausbildungsverband (EAV) 2009 wird am Dienstag, den 20. Januar 2009 um 10 Uhr den Marinestützpunkt Wilhelmshaven verlassen. Die Fregatte SACHSEN der Klasse 124 und die Fregatte LÜBECK der Klasse 122 werden sich auf den Weg nach Südamerika begeben. In der Nordsee treffen sich die Einheiten mit dem Einsatzgruppenversorger (EGV) FRANKFURT AM MAIN. Der EGV FRANKFURT AM MAIN wird bereits am 19. Januar den Marinestützpunkt Kiel verlassen um sich dann dem EAV anzuschließen.
Erste Seeluft schnuppern - Praktikum auf der Fregatte LÜBECK
In See (Fregatte LÜBECK), 24.11.2008, Alexandra Boehnke (Fregatte LÜBECK).
Seit Anfang November befinden sich Bootsmanns- und Unteroffizieranwärter, als Praktikanten, an Bord der Fregatte LÜBECK. Vier Wochen lang sollen und können sie sich auf dem Schiff der Deutschen Marine ein Bild von ihrem zukünftigen Arbeitsplatz machen. Neben Theorie im Hafen stehen auch fast drei Wochen Seefahrt auf dem Ausbildungsprogramm.

Die Fregatte LÜBECK in See
(Quelle: © 2008 Bundeswehr / PIZ Marine/Presse- und Informationszentrum Marine)
Abschied für Fregatte LÜBECK
Fregatte LÜBECK (In See), 18.09.2008, Alexandra Boehnke (PIZ Marine).
Anfang April lief die Fregatte LÜBECK aus, um für die nächsten Monate Teil des NATO-Verbandes STANDING NATO MARITIME GROUP 1 (SNMG 1) zu werden. Jetzt, Mitte September, ist die LÜBECK wieder auf dem Heimweg. Die Besatzung erlebte eine arbeitsintensive Zeit. Das ganze Spektrum maritimer Aufgaben wurde sowohl in Übungen, als auch im Einsatz absolviert. Dabei blieb noch Zeit Länder und Menschen der anderen Nationen des Verbandes kennenzulernen.

Die imposante Kulisse vom alten Istanbul (Quelle: © 2008 Bundeswehr / Fregatte LÜBECK/Fregatte LÜBECK)
Fregatte LÜBECK im Schwarzen Meer
Constanza, 25.08.2008, Fregatte LÜBECK.
Nachdem die Fregatte LÜBECK als nautisches Highlight Dardanellen und Bosporus passiert hat, ist das Schiff am Donnerstagabend in das westliche Schwarze Meer eingelaufen. Der Aufenthalt der LÜBECK im Schwarzen Meer ist langfristig geplant und angemeldet. Im Vordergrund stehen Übungen und diplomatische Besuche. So ist das Schiff über das Wochenende mit nationalem Auftrag unterwegs: Offizieller Hafenbesuch im rumänischen Constanza mit Empfang des rumänischen Staatspräsidenten, Herrn Traian Basescu gemeinsam mit dem deutschen Botschafter in Rumänien, Herr Roland Lohkamp sowie Plattform für eine Präsentation der deutschen maritimen Rüstungsindustrie für die rumänische Marine.

Begrüßung des rumänischen Staatspräsidenten an Bord der LÜBECK (Quelle: © 2008 Bundeswehr / FGS LÜBECK)
Fregatte LÜBECK bei dem Manöver LOYAL MARINE
Die ersten Tage des Manövers LOYAL MARINER vor der spanischen und portugiesischen Atlantikküste sind vergangen und die teilnehmenden Einheiten mussten sich bereits in vielen Übungen beweisen.

Vorbereitung des Schleppens der spanischen PATINO.
(Quelle: © 2008 Bundeswehr / FGS LÜBECK)
Deutschland und die Weltmeere - Chancen und Gefahren
"Deutschland ist Exportweltmeister!" Diesen Satz hört man oft, wenn es um Globalisierung und Wirtschaft geht. Es wird von Arbeit, Produktivität und Konjunktur gesprochen. Was dabei meist unter den Tisch fällt, ist die Abhängigkeit Deutschlands auch von Importen. Denn ohne Importe gäbe es höchstwahrscheinlich keine DVD-Player, keinen Kaffee oder keine Schuhe in Deutschland.

Die deutsche Fregatte LÜBECK begleitet das Kreuzfahrtschiff MS DEUTSCHLAND ein Stück des Weges. (Quelle: © 2005 Bundeswehr)



