Nachrichten
Der Untergang der MS "München"
Am 7, Dezember 1978, also vor dreißig Jahren, verließ das einzige Lash-Schiff unter deutscher Flagge, die im Dienst der Combi Line eingesetzte MÜNCHEN der Hapag Lloyd AG, Bremerhaven, um die Überreise zum US-Golf anzutreten. Das Auslaufen hatte sich wegen einiger notwendig gewordener Maschinenreparaturen verzögert. Das Schiff war mit insgesamt 83 Leichtern voll beladen. 28 Menschen befanden sich an Bord -27 Besatzungsmitglieder und eine mitreisende Ehefrau. Das Kommando hatte Kapitän Johann Dänekamp. Am 11. Dezember geriet die MÜNCHEN nördlich der Azoren in sehr schweres Wetter, und am 12. Dezember um 3.10 GMT fingen der Frachter MARION (griechisch) und wenige Minuten später das Passagierschiff MARIYA ERMOLOVA (sowjetisch) einen SOS-Ruf des deutschen Lash-Schiffes auf. mit der Positionsangabe 46° 15' N/27° 30' W. So stellte sich die Situation dar, als die Reederei Hapag-Lloyd AG gegen 6 Uhr morgens (MEZ) erste Informationen über das Geschehen erhielt. In den folgenden Tagen entwickelte sich eine internationale Suchaktion, die als die größte bezeichnet werden kann, die jemals stattgefunden hat.

Foto: Hapag Lloyd AG
"Landshut"-Pilot gibt Bundesverdienstkreuz zurück
Aus Protest gegen die bevorstehende Haftentlassung des RAF-Terroristen Christian Klar will der Co-Pilot des 1977 entführten Flugzeugs "Landshut", Jürgen Vietor, sein Bundesverdienstkreuz zurückgegeben. Vietor ist bei weitem nicht der Einzige, der die Entscheidung des Oberlandesgerichts Stuttgart scharf kritisiert.
Britische Marine tötet somalische Piraten
Bei einem Schusswechsel mit Soldaten der britischen Marine sind im Golf von Aden zwei somalische Piraten erschossen worden. Die Männer hätten versucht, ein dänisches Schiff zu kapern, teilte das Verteidigungsministerium in London mit. Vor der Küste des Jemen brachten Piraten derweil ein türkisches Handelsschiff in ihre Gewalt - das zweite innerhalb weniger Wochen.
Regierung will Marine gegen Piraten vor Somalia einsetzen
Die Bundesregierung will laut einem Zeitungsbericht die deutsche Marine künftig gegen Piraten am Horn von Afrika einsetzen. Sowohl die Union als auch die SPD hätten eine entsprechende Forderung erhoben, berichtet die "Financial Times Deutschland".
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Uno erlaubt Piraten-Jagd vor Somalia
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat den Kampf gegen Piratenbanden vor der somalischen Küste auf eine internationale Rechtsgrundlage gestellt. Gestern Abend wurde in New York eine Resolution verabschiedet, die Staaten ermächtigt, künftig mit Kriegsschiffen in somalische Hoheitsgewässer einzudringen, um "Piraterie und bewaffnete Überfälle auf See" zu unterdrücken.
Deutsches Schiff in Gewalt von Piraten
Piraten haben vor der Küste Somalias das Schiff einer deutschen Reederei gekapert. Der Frachter mit dem Namen "MV Lehmann Timber" wurde bereits am Mittwochabend im Golf von Aden überfallen, bestätigte jetzt in Hamburg ein Prokurist im Namen der Lübecker Reederei Lehmann. Deutsche waren nicht darunter. Die Besatzung stammt aus der Ukraine, Birma und Estland.
Man habe Kontakt zu dem Schiff mit 15 Besatzungsmitgliedern, teilte die Reederei weiter mit. Ihnen gehe es den Umständen entsprechend gut. Es werde alles unternommen, um sie zu befreien, hieß es.
Nokianer wollen Schließung nicht hinnehmen
| Bochum kämpft | |
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Tagelang hat die IG Metall ihre |
Nato setzt in Afghanistan auf private Dienstleister
Mitgliedsstaaten weigerten sich, 20 Hubschrauber für Einsätze im umkämpften Süden des Landes zur Verfügung zu stellen
Berlin - Die Nato greift bei ihrem Afghanistan-Einsatz einer Zeitung zufolge künftig vermehrt auf private Dienstleister zurück. Das Militärbündnis wolle Hubschrauber von Privatunternehmen einsetzen, um ihre Truppen im umkämpften Süden des Landes zu versorgen, berichtete die "Financial Times Deutschland" ohne Angabe von Quellen.
"Mehr Normalität zwischen deutschen Juden und Nichtjuden"
Roland Lauder, der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, dem internationalen Dachverband jüdischer Organisationen, fordert mehr Normalität zwischen deutschen Juden und Nichtjuden. "Normalität ist der Schlüssel zu allem", schreibt Lauder in einem Gastbeitrag für VANITY FAIR...
Berlin (ots) - Mit Beginn des neuen Jahrhunderts stünden beide Gruppen vor der Frage, welchem Weg sie in ihrer Beziehung zueinander folgen sollten: "Den abgenutzten Mustern der Vergangenheit? Oder wäre es an der Zeit, sich gegenseitig mit einer Normalität zu begegnen, zu der wir jahrzehntelang nicht in der Lage waren - falls wir es überhaupt jemals waren?"
Kontrolleure fordern 1500 zusätzliche Stellen
Nach erneuten Lebensmittelskandalen
Der Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure hat in Berlin den Einsatz von 1500 zusätzlichen Kollegen gefordert, um dadurch die Zahl der Lebensmittelkontrollen zu erhöhen und so den Druck auf die Betriebe zu verstärken. Auch über eine Reform der Ausbildung für Kontrolleure wird diskutiert.





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