"Gorch Fock"
Tag der Deutschen Einheit auf der GORCH FOCK
Las Palmas, 05.10.2009, Christoph Wiench & Karl - Moritz Habermann.
Die Vorbereitungen für den 19. Jahrestag der Deutschen Einheit im Hafen von Las Palmas liefen seit Donnerstag auf Hochtouren. Die gesamte Besatzung fasste trotz schweißtreibenden 30 Grad Celsius mit an, damit das Messing wieder strahlte und das Deck glänzte. All diese Arbeiten lassen die GORCH FOCK als Botschafter unter Segeln im Ausland gut aussehen.

Die GORCH FOCK im Hafen von Las Palmas (Quelle: © 2009 Bundeswehr / Ronny Michelsel)
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Auf zu neuen Ufern
In See, GORCH FOCK, 16.03.2009, Marcus Franke (GORCH FOCK).
Am Morgen des 2. März war es in Kiel an der Tirpitzmole endlich soweit. Nach dem Ende der Segelvorausbildung begann für die neue Segelcrew auf der GORCH FOCK endlich das Leben zur See. Auf dem Weg zur 153. Auslandsausbildungsreise, bis über den Nordpolarkreis.

Die GORCH FOCK in Bergen an der Pier (Quelle: © 2009 Bundeswehr / Marcel Franke/PIZ Marine)
Weihnachten bei der Marine
Glücksburg, 19.12.2008, Alexander Gatzsche (Redaktion Marine).
Ob nun fern der Heimat auf See in der ganzen Welt oder im Stützpunkt – viele Soldaten der Deutschen Marine werden auch dieses Jahr auf ihren Booten und Schiffen die Weihnachtsfeiertage verbringen. Mit Weihnachtsbäumen an Deck und geschmückten Messen ist für weihnachtliche Atmosphäre gesorgt. Erwarten können die stehenden Soldaten ein festliches Essen, kleine Geschenke und vielleicht auch den Besuch eines in rot gekleideten Mannes.

Tampen-Weihnachtsbaum auf der GORCH FOCK
(Quelle: © 2007 Bundeswehr / Marco Hüde/Marco Hüde)
GORCH FOCK wieder zurück im Heimathafen Kiel
Kiel, 12.12.2008, Alexander Gatzsche (Redaktion Marine).
Nach 106 Tagen lief das Segelschulschiff GORCH FOCK am Freitag, dem 12. Dezember 2008, in seinen Heimathafen Kiel ein. Während der 151. Auslandsausbildungsreise (AAR) legte die Besatzung über 11.500 Seemeilen (21.298 Kilometer) zurück, davon wurden 9.660 Seemeilen (17.890 Kilometer) unter Segeln bewältigt.

Die GORCH FOCK läuft in Kiel ein (Quelle: © 2008 Bundeswehr / Björn Wilke/PIZ Marine)
Abschied von unserer Kameradin Jenny
Mittwoch, 24. September 2008
Die Pfarrkirche St. Willibrord zu Geilenkirchen-Teveren platzte aus allen Nähten. Mehr als 600 Trauernde waren gekommen, um der ertrunkenen Soldatin Jenny Böken die letzte Ehre zu erweisen.

Der im Altarbereich der Kirche aufgebahrte Sarg von Jenny war mit einer Bundesdienstflagge abgedeckt. Ihre Matrosenmütze lag obenauf und Matrosen in Wachuniform hielten bis zum Beginn des Requiems Totenwache. Das Requiem gestaltete sich durch abwechselndes Orgelspiel, Chorgesang, gemeinsamen Gebeten und Sprecheinlagen, um der toten Jenny zu gedenken.
Vermisste Offizieranwärterin der GORCH FOCK tot geborgen
Glücksburg, 16.09.2008, Presse- und Informationszentrum Marine.
Am Montagabend ist der Leichnam der in der Nacht vom 3. auf den 4. September 2008 über Bord gegangenen Offizieranwärterin der Gorch Fock 65 Seemeilen nordwestlich von Helgoland von einem Fischereiaufsichtsboot geborgen worden.
Besatzungsmitglied der "Gorch Fock" ging über Bord - Derzeitiger Sachstand
11.09.2008 Glücksburg (ots) - Glücksburg - Eine Woche lang hat die Deutsche Marine mit allen ihr zur Verfügung stehenden Schiffen und Luftfahrzeugen nach unserer vermissten Soldatin gesucht. Noch gestern waren zwei Tornados des Aufklärungsgeschwaders 51 "Immelmann" aus Jagel in der Deutschen Bucht unterwegs, um dort mit Wärmebildkameras zu suchen. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger hatte ihre Suche bereits am vergangenen Freitag eingestellt. An den intensiven Suchmaßnahmen beteiligten sich in den zurückliegenden Tagen Schiffe, Flugzeuge und Hubschrauber der Bundeswehr, Boote und Luftfahrzeuge der Bundespolizei, der Landespolizei Niedersachsens und der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Auch zahlreiche Schiffe der christlichen Seefahrt unterstützen die Aktion. Die Anteilnahme der Bevölkerung war immens. Zivile Segler und Piloten boten ihre Hilfe an.
Da es aufgrund des von Tag zu Tag immer größer werdenden Suchgebietes nach menschlichem Ermessen kaum möglich erscheint, unsere Soldatin aufzufinden, wurde die konzentrierte Suchaktion vorerst beendet. Sollten sich aufgrund von Beobachtungen der Schifffahrt, der Auswertung von Bildmaterial der Aufklärungsflugzeuge sowie der regelmäßigen Marineaktivitäten in der Deutschen Bucht neue Hoffnungen ergeben, wird die Marine erneut eine umfassende Suchaktion starten. Eine gezielte Suchaktion wird eingestellt. Der Suchauftrag bleibt aber für die Flotte erhalten. Die Deutsche Marine wird mit ihren Einheiten, die in dem Seegebiet operieren, auch weiterhin nach unserer Soldatin Ausschau halten.
Am Dienstagabend fand in der Marineschule Mürwik (MSM) in Flensburg eine Gedenkandacht statt. Die Eltern der Soldatin gedachten ihrer Tochter im Beisein von zahlreichen Marineangehörigen. An der Offizierschule der Marine hatte die Sanitätsoffizieranwärterin vor drei Wochen ihren Eid abgelegt und zuvor ihre allgemeine militärische Grundausbildung durchlaufen. Die Eltern sprachen allen an der Suche Beteiligten ihren persönlichen Dank für den unermüdlichen Einsatz aus. Sie dankten der Öffentlichkeit und den Soldaten für die Anteilnahme an dem Schicksal der Tochter.
Das sogenannte Vorprüfungsverfahren der zuständigen Staatsanwaltschaft in Kiel ist derweil noch nicht abgeschlossen.
Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine
Besatzungsmitglied der "Gorch Fock" ging über Bord - Derzeitiger Sachstand
08.09.2008 Glücksburg (ots) - Glücksburg - Das "Vorprüfungsverfahren" der Staatsanwaltschaft Kiel dauert ebenso an wie die intensiven internen Havarie-Untersuchungen der Marine. Derzeit werden weitere Vernehmungen von Zeugen an Bord der "Gorch Fock" von Seiten der Staatsanwaltschaft Kiel und der Marine zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht für erforderlich gehalten. Deshalb betrachtet die Staatsanwaltschaft Kiel einen Verbleib des Schiffes im Marinestützpunkt Wilhelmshaven nach jetzigem Stand nicht für erforderlich. Die Ausbildungsreise könne deshalb fortgesetzt werden. Die "Gorch Fock" verlässt am Abend um 17 Uhr Wilhelmshaven.
Indes setzt die Bundeswehr die Suche nach unserer vermissten Offizieranwärterin fort. Ein Hubschrauber vom Typ Sea King sucht das Wattenmeer und die Ostfriesischen Inseln ab. Zwei Tornado-Aufklärungsflugzeuge vom Aufklärungsgeschwader 51 "Immelmann" aus Jagel suchen das Gebiet zusätzlich mit Wärmebildkameras ab. Sie fliegen die Ostfriesischen und Nordfriesischen Inseln sowie die gesamte Deutsche Bucht ab.
Die Stimmung an Bord ist gedrückt. Unter großer Anteilnahme fand am vergangenen Samstag auf der "Gorch Fock" eine ökumenische Gedenkandacht statt, bei der die Besatzung ihrer vermissten Kameradin und den Familienangehörigen gedachte. Nach wie vor sind Psychologen und Militärseelsorger der Marine an Bord und leisten Beistand.
Für die internen Ermittlungen des Zwischenfalls ist der "Beauftragte für Havarieuntersuchungen" der Marine zuständig. Ihm stehen sechs Mitarbeiter zur Seite. Er soll im Auftrag des Bundesministers der Verteidigung objektive Überprüfungen durchführen. Dabei handelt es sich um innerdienstrechtliche Untersuchungen, die Umstände und Ursachen von Zwischenfällen in der Marine sowie das Verhalten von Beteiligten klären sollen.
Presse- und Informationszentrum Marine




