In ständiger Bereitschaft
In See, 08.04.2010, Lars Christian Hoffmann (PIZ Marine).
Der Einsatz- und Ausbildungsverband (EAV) bildet die ständige Einsatzreserve der Marine. Ausgerüstet für mögliche Auslandseinsätze oder Evakuierungsoperationen, gehören regelmäßige Übungen und Manöver zum Alltag an Bord der drei Schiffe.

Fregatte BRANDENBURG in Aktion (Quelle: © 2010 Bundeswehr / Einsatzgruppenversorger FRANKFURT AM MAIN/EGV FRANKFURT AM MAIN)
P-3C Orion klärt mutmaßliche Piraten auf
Djibouti, 07.04.2010.
Auf ihrem Weg in ihr Einsatzgebiet entdeckte die Besatzung des Aufklärungsflugzeuges vom Typ P-3C Orion rund 270 Seemeilen (etwa. 500 Kilometer) vor der somalischen Küste, einen als Mutterschiff genutzten, sogenannten „Whaler“, welcher zwei Schnellboote oder auch „Skiffs“ genannt, im Schlepptau hatte.

Aufklärungsflugzeug P-3C Orion (Quelle: Bundeswehr/Marinefliegergeschwader 3)
Fregatte AUGSBURG kehrt vom Horn von Afrika zurück
Wilhelmshaven, 22.03.2010, Presse- und Informationszentrum Marine.
Pünktlich zum Wochenende konnten die Besatzungsmitglieder der Fregatte AUGSBURG ihre Freunde und Familien wieder in die Arme schließen. Die Fregatte lief am 19. März in ihren Heimathafen Wilhelmshaven ein. Das Schiff nahm unter dem Kommando von Fregattenkapitän Christoph Mecke (43) am 20. Kontingent der Operation ENDURING FREEDOM (OEF) teil.

Fregatte AUGSBURG beim Einlaufen im Heimathafen (Quelle: © 2010 Bundeswehr / Ann-Katrin Hoffmann )
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30.000 Flugstunden auf der Jagd nach Umweltsündern
Nordholz, 19.03.2010, Ulrike Windhövel.
Am 18. März wurde vom Marinefliegergeschwader 3 (MFG 3) „Graf Zeppelin“ die 30.000 Flugstunde im Rahmen der Ölüberwachung geflogen. So konnten seit Beginn der Ölaufklärung aus der Luft 4.116 Verschmutzungen entdeckt und 565 davon einem Verursacher zugeordnet werden. Die Ölaufklärung aus der Luft geschieht in Zusammenarbeit zwischen dem Havariekommando und dem MFG 3 in Nordholz: Das Havariekommando stellt die beiden Maschinen, bezahlt die Infrastruktur und das Personal. Betrieben werden die Luftfahrzeuge vom Typ jedoch durch das Personal des MFG 3.

Flugaufnahme einer DO-228 LM (Quelle: © 2009 Bundeswehr / MFG3 "GZ" - Eloka - Bildstelle)
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Fregatte Emden stoppt zwei vermutliche Piratengruppen
Berlin/In See , 20.03.2010, Einstellzeit: 13 Uhr .
In den Morgenstunden des 19. März entdeckte der Bordhubschrauber der Fregatte Emden im Somaliabecken eine mögliche Piratengruppe, bestehend aus einem so genannten Mutterschiff (Whaler) und zwei Skiffs (Boote).
Unter Abgabe von Warnschüssen wurden die drei Boote gestoppt. Nach dem Eintreffen der Fregatte wurden die Boote geboardet, um Beweismittel sicherzustellen. Beide Skiffs wurden anschließend versenkt. Die Piraten wurden auf ihrem Mutterschiff mit ausreichendem Proviant und Treibstoff in Richtung Somalia entlassen.

Boarding-Team der Fregatte Emden stellt den Whaler (Quelle: Bundeswehr)
Arbeitshafen Simon`s Town
Simon's Town, 23.02.2010, Peter Paul Frommhagen und Alexander Wald.
Auf den Einsatz- und Ausbildungsverband 2010 (EAV 2010) kommen am Kap der Guten Hoffnung neue und fordernde Aufgaben zu. Auf dem Weg von Wilhelmshaven über Santa Cruz de Tenerife und Walvis Bay wurde bisher innerhalb des Verbandes und mit anderen Marinen Ausbildung betrieben. Nun wartet das Manöver GOOD HOPE IV im Süden des afrikanischen Kontinents auf den Verband.

SEA LYNX im Anflug auf die BRANDENBURG (Quelle: © 2010 Marine / Ann-Kathrin Fischer/Presse- und Informationzentrum Marine)
Besondere Auszeichnung für NERZ-Kommandanten
Warnemünde, 18.02.2010, Katja Messinger (PIZ Marine).
Für seine außergewöhnliche Leistung während des multinationalen und streitkräftegemeinsamen Manövers BALTOPS 2009 wurde der Kommandant des Flugkörperschnellbootes S 74 NERZ von der Amerikanischen Marine ausgezeichnet.

Auf dem Schnellboot S 74 NERZ (Quelle: © 2010 Bundeswehr / Matthias Steding/Schnellboot S 74 NERZ)
Walvis Bay, Namibia: Der EAV erreicht den „schwarzen Kontinent“
In See, 12.02.2010, Wolfram Wehl & Alexander Wald.
Gut zwei Wochen Seefahrt hatte der Einsatz- und Ausbildungsverband 2010 (EAV 2010) auf dem Weg von Santa Cruz de Tenerife in den Südwesten von Afrika hinter sich gebracht und dabei auch den Äquator überquert. Zeit genug für weitere intensive Ausbildung der Schiffsbesatzungen, gemeinsam mit ihren eingeschifften Offizieranwärtern. Denen sind die berühmten „Seebeine“ zwar immer mehr gewachsen, dennoch freuten sich die über 600 Marinesoldaten des EAV auf den Hafen Walvis Bay in Namibia.

Empfang auf dem EGV FRANKFURT AM MAIN (Quelle: © 2010 Bundeswehr / Ricarda Schönbrodt/PIZ Marine)
EAV 2010 beim Gedenkgottesdienst im Südatlantik
In See, 08.02.2010, Jan Schwämlein (FGS BRANDENBURG).
Nach mehr als 10 Tagen ereignisreicher Seefahrt in Richtung des nächsten Hafens (Walvis Bay) hielten die Besatzungen des Einsatz- und Ausbildungsverbandes (EAV) 2010 am Abend des 5. Februars im Rahmen einer Kranzniederlegung für einige Momente inne. Anlass dieses Zeremoniells war ein tragischer Zusammenstoß zweier Flugzeuge am 13. September 1997. Bei dieser Tragödie starben damals 33 Menschen.

Ein Kranz und Leuchtmarker werden zu Wasser gelassen (Quelle: © 2010 Bundeswehr / Ricarda Schönbrodt/PIZ Marine)
SPESSART lief zu NATO-Verband aus
Kiel, 25.01.2010, PIZ Marine (Außenstelle Kiel).
Am Sonntag, dem 24. Januar, verließ der Betriebsstofftanker SPESSART den Kieler Hafen, um sich der SNMG 2 (Standing NATO Maritime Group 2) anzuschließen. Zum Auslaufen wurden die Besatzungen von zahlreichen Angehörigen und Freunden verabschiedet.

SPESSART läuft aus seinem Heimathafen Kiel aus (Quelle: © 2010 Bundeswehr / Ann-Kathrin Fischer/PIZ Marine (Außenstelle Wilhelmshaven))





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