Heer
Interview: Bundeswehr-Ehrenkreuz für Tapferkeit Tapferkeit im Kampf
Berlin, 13.04.2010.
Hauptfeldwebel Daniel Seibert wurde am 22. Januar das Bundeswehr-Ehrenkreuz für Tapferkeit verliehen. In der Begründung hieß es, es sei dem „mutigen, entschlossenen und verantwortungsvollen Handeln“ Seiberts zu verdanken, dass ein Spähtrupp aus einem Hinterhalt der Taliban bei Kunduz befreit werden konnte. loyal, das Magazin für Sicherheitspolitik, hat mit Seibert gesprochen.

Verteidigungsminister zu Guttenberg zeichnet Hauptfeldwebel Seibert mit dem Ehrenkreuz aus (Quelle: Bundeswehr/Bienert/Andrea Bienert)
Heimkehr aus dem Einsatz
Zweibrücken, 03.12.2008.
Sie sind endlich wieder zuhause! 140 Soldaten des Fallschirmjägerbataillons 263 in Zweibrücken wurde am Nachmittag des 3. Dezember ein ehrenvoller Empfang nach der Rückkehr aus dem Auslandseinsatz im nordafghanischen Kunduz bereitet.
Generalmajor Fritz erinnerte in seiner Ansprache an die drei bei Anschlägen Gefallenen: „Sie haben das höchste Opfer eines Soldaten gebracht: Nämlich ihr eigenes Leben. Wir werden sie in Ehren halten und den Familien und ihren Familien und Angehörigen noch einmal aufrichtige Anteilnahme und Mitgefühl aussprechen“,
so Generalmajor Fritz. Nach einer Schweigeminute erklang ein Fallschirmjägerlied zu Ehren der Soldaten.

Antreten auf dem Paradeplatz (Quelle: Bundeswehr/Kremers)
„Im Einsatz für den Frieden gefallen“
Zweibrücken, 24.10.2008.„Ich verneige mich in Dankbarkeit und Anerkennung vor den Toten, die im Einsatz für den Frieden für unser Land gefallen sind.“
Mit diesen Worten nahm Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung bei der Trauerfeier im rheinland-pfälzischen Zweibrücken am 24. Oktober Abschied von den beiden Bundeswehrsoldaten, die vier Tage zuvor bei einem Selbstmordanschlag in Afghanistan ums Leben gekommen waren. Mit ihm trauerten Angehörige und Freunde der Opfer, der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Wolfgang Schneiderhan, der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Reinhold Robbe, sowie Vertreter aus Politik und der Bundeswehr.

Altar der Alexanderskirche und die zwei Särge der Soldaten
(Quelle: Bundeswehr/Kremers/Thorsten Kremers)
Abschied von einem Kameraden
Mit einer Trauerfeier im rheinland-pfälzischen Zweibrücken wurde am 1. September des bei einem Anschlag in Afghanistan getöteten Bundeswehrsoldaten gedacht.
Die Trauerfeier für den Hauptfeldwebel fand in der Heilig-Kreuz-Kirche statt. Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung und der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Wolfgang Schneiderhan, nahmen daran teil.
Jung sprach den Eltern, der Lebensgefährtin, den Freunden und den Kameraden des getöteten Soldaten sein tiefes Mitgefühl und seine Anteilnahme aus. „Er
wurde durch einen heimtückischen Anschlag mitten aus dem Leben gerissen.
“

Abschied in Zweibrücken (Quelle: Bundeswehr/Bienert/Andrea Bienert)
„Stehen Sie zu Ihrer Trauer“
Kunduz, 28.08.2008.
Mit einem feierlichen Appell haben Soldaten, zivile Mitarbeiter und die Angehörigen zahlreicher Hilfsorganisationen im Regionalen Wiederaufbauteam Kunduz am 28. August Abschied von dem am Vortag bei einem Anschlag getöteten Hauptfeldwebel der Fallschirmjäger genommen.

Trauerrede unter Flaggen (Quelle Bundeswehr)
Anschlag in Afghanistan: Ein Soldat starb
Kunduz, 27.08.2008, BMVg, Presse- und Informationsstab.
Bei einem Anschlag auf die Bundeswehr im nordafghanischen Kunduz kam am 27. August ein Soldat ums Leben. Drei weitere wurden verletzt.
Der Anschlag mit einer behelfsmäßigen Sprengladung (IED) ereignete sich gegen 7 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit rund sechs Kilometer südwestlich des Provincial Reconstruction Team (PRT) Kunduz. Die Patrouille war mit acht Fahrzeugen unterwegs.



